Begründer der Flora Brasiliensis

Das bis heute gültige Standardwerk zur brasilianischen Fora, die „Flora brasiliensis, wurde zwischen 1833 und 1906 von Carl Friedrich Philipp von Martius, August Wilhelm Eichler und Ignatz Urban, unter der Partizipation von 65 Spezialisten aus diversen Ländern herausgegeben. Das Werk beschreibt 22.767 Arten von Pflanzen, in der Mehrheit brasilianische Bedecktsamigen Pflanzen (Angiospermen), sprich Blütenpflanzen, die in 15 Bänden in 40 Teilbänden auf 10.367 Seiten zusammengefasst wurden.


Spuren meines Ur-Ur-Großvaters in Brasilien
Schon in meiner Jugend erfuhr ich von meiner Mutter, dass mein Ur-Ur-Großvater August Wilhelm Eichler (1839-1887) ein renommierter Botaniker war, der zusammen mit dem Spezialisten für die westindische Flora Ignaz Urban (1848-1931) auf der Grundlage der Pflanzensammlung des Forschungsreisenden und „Vater der Palmen“ Carl Friedrich Philipp von Martius (1794-1868) das bis heutige gültige Standardwerk zur Brasilianischen Flora, die „Flora brasiliensis“ zwischen 1833 und 1906 in 40 Bänden herausgegeben hat.
Dias einer Südamerika-Reise meiner Eltern in den 1970er Jahren inspirierten mich nach dem Zivildienst ab Mitte der 1990er Jahren zu ersten Rucksackreisen nach Australien, Süd-Ost Asien und Lateinamerika.
Auf meiner ersten Reise nach Südamerika besuchte ich im Februar 1997 zusammen mit meinem Vater den Botanischen Garten in Rio de Janeiro, wo wir durch Zufall eine Büste des Forschers Von Martius entdeckte. An der Säule, auf der die Büste ruhte, waren Plaketten zu Ehren der Botaniker Urban und Eichler angebracht. In der Bibliothek des Museums fanden wir dann eine Original Ausgabe der Flora brasiliensis. Mein Interesse war geweckt.


